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Aktuelle Presse-Information

 

Aktuelle Presse-Information  
Schwerwiegender Vorwurf muss durch Quelle belegt werden
Deutscher Presserat kritisiert ÖKO-TEST
wegen Verletzung der Sorgfaltspflicht
bei Energiesparlampen-Bericht

8. April 2009. Der Beschwerdeausschuss des Deutschen Presserates hat die Zeitschrift ÖKO-TEST wegen Verletzung des Pressekodex in einem Beitrag über Energiesparlampen kritisiert.

In Heft 10/2008 hatte die Redaktion einen namentlich nicht genannten „Lichtkenner“ mit einer Aussage zu Energiesparlampen zitiert: „Das ist kein Licht, das ist Dreck.“

Diese Kritik mit Hilfe einer anonymen Quelle sei nicht mit den journalistischen Sorgfaltsanforderungen vereinbar, entschied der Beschwerdeausschuss des Presserats: „Wenn ein derartig schwerwiegender Vorwurf erhoben wird, so muss die Redaktion auch die vollständige Quelle – in diesem Fall den Namen des Gesprächspartners – nennen.“

Zudem wäre es für den Leser im Sinne einer umfassenden Information interessant gewesen zu erfahren, welchen beruflichen Hintergrund der Zitierte hat, um die Aussage einordnen zu können.

Wegen Verletzung der im Pressekodex verankerten Sorgfaltspflicht wurde der Redaktion von ÖKO-TEST ein Hinweis erteilt, der ersten von drei Sanktionsstufen der Beschwerdeordnung des Presserates. Die Beschwerde gegen ÖKO-TEST war vom Energiesparlampenhersteller MEGAMAN – IDV GmbH vorgebracht worden.

Nachweis:
Beschwerdesache BK1-284/08
IDV GmbH ./. ÖKO-TEST
Entscheidung vom 3. März 2009 des Beschwerdeausschusses 1 des Deutschen Presserates



PressekontaktMEGAMAN EnergieSparLampen
IDV GmbH
Christoph Seidel / Public Relations
Birkenweiherstraße 2, 63505 Langenselbold
Telefon 06184 9319-164
Mobil 0151 50651188
c.seidel@megaman.de  
 

 

 

Mangelhafte Methoden, subjektive Interpretationen

Öko-Test untersuchte Energiesparlampen und steht nun selbst auf dem Prüfstand



Das „Ende einer Erfolgsgeschichte“ - so betitelte die Zeitschrift Öko-Test einen Test von 16 Energiesparlampen in Heft 10/2008: Die Lampen seien nicht so sparsam wie die Hersteller behaupten, gäben „schlechtes Licht“ und seien zudem ein „biologischer Risikofaktor“. Als Presseinformation in die Welt gesetzt und von der Deutschen Presseagentur dpa unhinterfragt verbreitet, druckten unzählige Zeitungen die Erkenntnisse des Frankfurter Verbrauchermagazins ab.

 

  • MEGAMAN hat unmittelbar nach Erscheinen des Heftes 10/2008 durch eine Presseinformation auf Mängel und die Voreingenommenheit des Testes hingewiesen. Lesen Sie hierzu unsere Presseinformation.
  • In Heft 11/2008 reagierte Öko-Test auf die breite Kritik am Test. Auch das mochten wir nicht unkommentiert lassen. Lesen Sie unseren Brief an Öko-Test [1.645 KB] .

 

MEGAMAN hat sich, so wie die gesamte Branche, sehr intensiv mit dem Öko-Test auseinandergesetzt. Nicht erst hinterher, sondern bereits im Vorfeld, denn Öko-Test hat technische Hinweise zu unserer Lampe und Empfehlungen zur Verbesserung des Testdesigns bei uns eingeholt. Offenkundig wurden Mängel im Testverfahren und Eigenwilligkeiten in der Interpretation der Testergebnisse bewusst in Kauf genommen. Warum?

Was Öko-Test veranstaltet hat ist so, als würde man einen eingefleischten Vegetarier mit der Durchführung eines Schnitzel-Tests betrauen!

Denn einer der maßgeblichen Prüfer der Energiesparlampen bei Öko-Test ist ein freier Sachverständiger, Baubiologe, Elektrosmog-Aktivist und Mobilfunkkritiker, der seit Jahren in Publikationen und Vorträgen keinen Hehl daraus macht, dass er von Energiesparlampen rein gar nichts hält und von ihrer Verwendung abrät.

Als führender Hersteller von Energiesparlampen mit Spitzenplätzen in diversen Untersuchungen von Stiftung Warentest und anderen Einrichtungen scheuen wir mit unseren MEGAMAN Energiesparlampen keine harten Tests, sofern diese fair und nach den Regeln der Technik durchgeführt und bewertet werden. Das war bei Öko-Test nicht der Fall. Der Öko-Test Energiesparlampen richtet sich gegen alle Bemühungen von Verbänden, Institutionen, Politik, Industrie und nicht zuletzt engagierten Privatleuten, in kleinen und großen Schritten eine Wende beim Energieverbrauch zu erzielen.

 

Reaktionen auf Öko-Test

  • Deutsches Bundesumweltministerium, Schreiben an MEGAMAN vom 1.10.2008: „Das Bundesumweltministerium sieht sehr wohl ein hohes Energieeinsparpotenzial durch die Nutzung von Energiesparlampen. Auch ist eine solche Lampe ein gutes Referenzprodukt, um im Alltag Umweltbewusstsein zu beweisen. Daher hat sich Bundesminister Gabriel auch bei der EU-Kommission für eine verstärkte Förderung dieser Lampen eingesetzt. Nach dem bisherigen Verfahrensstand wird sich dies auch in der entsprechenden Regelung für die Haushaltsbeleuchtung im Rahmen der Ökodesign-Richtlinie positiv niederschlagen“.

 

  • Fachverband FEEI (Österreich):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

MEGAMAN gehört auch bei Öko-Test zu den Besten

Die Lampen im Öko-Test gehörten unteren Preis- bzw. Qualitätsgruppen an. Dass preiswert nicht zugleich schlecht sein muss, beweist unsere MEGAMAN Petit Economy Lampe 11 Watt für 4,99 Euro. Sie war mit einem „befriedigend“ noch eine der besten Lampen im Test („gut“ und „sehr gut“ wurden nicht vergeben), bestand als einzige den Schaltfestigkeitstest 100prozentig und leuchtet noch immer.

Dieses vergleichsweise ordentliche Ergebnis der MEGAMAN Energiesparlampe ändert unserer Meinung nach nichts daran, dass hier eine Zeitschrift eine Deutungshoheit beansprucht, diese – möglicherweise als Abgrenzungsversuch gegenüber Wettbewerbern – Publicity-trächtig ausschlachtet sowie die Verbraucher desinformiert und verunsichert.

Die Ergebnisse der Stiftung Warentest vom März 2008 sprechen jedenfalls eine andere Sprache! Dort schnitt jede dritte Lampe mit „gut“ ab. Qualitätsorientierte Markenprodukte lagen vorn. Im Editorial zur Zeitschrift test 11/2008 findet Chefredakteur Hubertus Primus klare Worte:

„Es gibt keine ökologisch sinnvolle und preiswerte Alternative zur Energiesparlampe.“